Staubläuse

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Staubläuse (Psocoptera) werden in der Regel nur sehr selten festgestellt, solange der Befall noch in einem sehr geringen Umfang vorhanden ist. Denn Staubläuse sind nur bis zu 2 Millimeter groß und farblich eher durchsichtig. Im frühen Entwicklungsstadium können die Larven die der Schaben ähnlich sehen.

Dennoch treten Staubläuse nicht selten in Wohnungen auf. Gerne halten sich diese zwischen Büchern im Keller auf oder lassen sich in Zimmerecken finden. Staubläuse besitzen eine Eigenschaft, Wasser aus der Luft zu absorbieren (Wasserdampf).

Ursache ist hohe Luftfeuchtigkeit und/oder Schimmel

Staubläuse benötigen als Lebensraum ständige hohe relative Luftfeuchtigkeit. Wenn diese dauerhaft 60% oder liegt, können Staubläuse sich vermehren. Die Vermehrung ist je nach Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit sehr unterschiedlich. Bei niedrigeren Temperaturen unter 25 Grad werden kaum Larvalentwicklungen festgestellt.

Entwicklung und Menge der Eiablage und der Larvalentwicklung hängt also sehr von der Umgebung ab. Daher treten Befälle auch sehr häufig vereinzelt an unterschiedlichen Stellen im Raum auf. Die Lebensdauer der Staubläuse liegt bei ca. 12 Wochen mit gleichbleibenden Umgebungsbedingungen. Ein Weibchen kann daher bis zu 8 Generationen im Jahr schlüpfen lassen.

Staubläuse sind demnach wie Silberfischchen gute Indikatoren für zu hohe, dauerhafte Luftfeuchtigkeit oder bereits verdeckter Schimmelschaden.

Möglicherweise Auslöser von Allergien

Staubläuse stehen im Verdacht bei bestimmten Menschen Allergien auszulösen. Dabei wurden bei Allergie-Patienten Antikörper gegen Antigene von Staubläusen im Blut entdeckt.

Die kurzfristige Bekämpfung von Staubläusen

Sollten feuchtigkeitsreduzierende Maßnahmen nicht ausreichend sein, so können für kurzfristige Maßnahmen Bekämpfungsmittel in Sprühform eingesetzt werden. Weitere Möglichkeiten der Reduzierung sind:

  • Richtiges Lüften der Räume zur Reduzierung der Luftfeuchtigkeit
  • Auflockerung von dicht gelagerten Materialien und Gegenständen

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